Nachträgliche Änderung der Rechnungsadresse

Immer häufiger werden wir gebeten, eine bereits in bar bezahlte Not­dienst­rech­nung, deren Auftrag­geber ein Mieter ist, zu ändern. Der Ver­mieter möchte – oft steuerlich begründet – selbst als Rech­nungs­empfänger auftreten.

Wir können diesen Wünschen nicht nach­kommen. Der Auf­trag ist aus­geführt, bezahlt und end­gültig abge­schlos­sen. Adressat der Rechnung kann nur der Auf­trag­geber sein, dessen Wohn- und Vertrags­verhält­nisse sind nicht relevant.

Gleichwohl kann der Ver­mieter die Not­dienst­kosten an­stands­los steuer­lich geltend machen! Fragen Sie Ihren Steuer­berater bzw. lesen Sie die fol­gen­den, un­ver­bind­lichen Hinweise.

Hinweise zum Steuerabzug (nach Empfehl­ungen des Finanz­amtes Nürnberg

Eine Neuausstellung der Rechnung auf den Namen des Ver­mieters würde dop­pelten Steuer­abzug ermög­lichen, bei­spiels­weise indem die Miete gekürzt wird und der Ver­mieter die quit­tierte Not­dienst­rech­nung beim Finanz­amt ein­reicht. Des­halb könnte die Rech­nungs­änderung einen Ver­dacht der Bei­hilfe zur Steuer­hinter­ziehung begründen.

Üblich und korrekt ist: Der Mieter fordert vom Ver­mieter form­los die Er­stat­tung seiner Aus­lagen und über­gibt eine Rech­nungs­kopie. Der Ver­mieter er­stat­tet das Geld dann in belie­biger Weise, z. B.: Elektronotdienst Nürnberg-Fürth